Caderzone Terme

| Val Rendena Trentino

ST. BLASIUS KIRCHE

Dieses sakrale Gebäude existierte bereits in einer anderen Form und Größe zu den Anfängen des Jahres 1000 (1361). Es ist das zweitälteste im Tal und wurde am 31. August 1454 zur Kirche geweiht. Am 28. Jänner 1700 wurde die Kirche zur Kuratie erhoben. Im Jahr 1854 wurde die Pfarrkirche zum hl. Blasius in ihrer heutigen Form neu erbaut, wobei der solide Kirchturm aus dem 13. Jahrhundert, der zum vorher bestehenden Gebäude gehörte und zum Symbol des Tales erwählt wurde, erhalten blieb. Am 13. August 1869 wurde die Kirche neu geweiht und am 17. März 1919 wurde sie zur Kirche einer selbständigen Pfarrei.

ST. BLASIUS KIRCHE

Die Fassade besitzt ein Fresko der Unbefleckten Empfängnis, auf den Ansatz des Bogenfeldes ist die Widmung der Kirche an Divo Blasio / S. Juliano / Beatae Mariae Virgini (seliger Blasius, hl. Julian und selige Jungfrau Maria) zu lesen. Die obere Seite des Bogenfeldes wird vom Allerheiligsten, der von Engeln getragen wird, mit der Aufschrift Et Lux tenebris lucet (Das Licht erleuchtet das Dunkel) geschmückt, links vom Bogenfeld steht zur Erinnerung an die Neuerbauung und an die letzte Restaurierung ED 1854, Rest 1994. Der große Torbogen besteht aus handgemeiselten Granitblöcken, im kleinen Bogenfeld oberhalb des Portals befindet sich das Fresko eines zierlichen Engels. An den Seiten erinnern zwei Medaillons an die im ersten Weltkrieg Gefallenen von Caderzone. Im Inneren befindet sich ein großes Kirchenschiff, das der Gemeinderat 1921 zum Dank, dass das Dorf im Ersten Weltkrieg unversehrt geblieben ist, von den Malerbrüdern Martinenghi aus Mantua dekorieren ließ. Vier Altäre mit Säulen aus rotem Marmor schmücken das Innere. Der erste Altar rechts ist dem hl. Hieronymus gewidmet, der sich in dieser Darstellung in der Grotte von Bethlehem an die Brust klopft. Das Werk stammt von einem unbekanntem Künstler und wurde von Hieronymus (Gerolamo) II Bertelli (1561-1642) der Kirche geschenkt.

ST. BLASIUS KIRCHE

Der erste Altar links hingegen ist den heiligen Rochus und Antonius Abt gewidmet. Neben dem hl. Blasius ehrt Caderzone auch den hl. Julian als Patron. Die Holzfigur im zweiten Altar rechts stellt den hl. Julian dar, der zwei Vipern in der Hand hält. Diese Statue wird am letzten Julisonntag bei der Prozession getragen. Im zweiten Altar links befindet sich eine hölzerne bemalte Madonnastatue, die die Muttergottes mit dem Rosenkranz und dem Kind im Arm darstellt; diese Statue wird am ersten Oktobersonntag bei der Prozession getragen. Der Hauptaltar ist mit Marmor aus Carrara verkleidet und beinhaltet die Darstellung des Guten Hirten aus dem Jahr 1850, in der Mitte der Apsis trohnt das Osterlamm auf dem Buch mit den sieben Siegeln, rechts davon befindet sich die schöne Altartafel von Cristiano Meyer (CM) aus dem Jahr 1854, die den hl. Blasius darstellt, der durch Handauflegen ein Kind vor dem Erstickungstod durch eine Fischgräte rettet. Der hl. Blasius wird als Beschützer vor Halskrankheiten verehrt. Die kunstreichen und wertvollen Glasfenster wurden vom Priester Don Luciano Carnessali entworfen und stellen die Verkündigung und das Herabkommen des Heiligen Geistes dar. In der Wölbung der Apsis ist die Dreifaltigkeit, die Königin der Kirche Maria, die von Jesus umarmt wird, und im Hintergrund die Peterskirche in Rom abgebildet, ein einzigartiges Fresko der Brüder Martinenghi (1920-1924).dello Spirito Santo. Nel catino dell’abside vi è un singolare affresco dei fratelli Martinenghi (1920-1924), in cui è rappresentata la Santissima Trinità con Cristo che abbraccia la Madonna regina della chiesa, sullo sfondo la basilica di San Pietro a Roma.

ST. BLASIUS KIRCHE

Im Kirchenschiff sind die vier Evangelisten dargestellt: der hl. Johannes (der erste rechts), der hl. Lukas (der erste links), der hl. Markus (der zweite rechts) und der hl. Matthäus (der zweite links). In den Rundnischen an den Seiten des Presbyteriums befindet sich rechts die Statue des hl. Blasius und links das Taufbecken. Einzigartig im Rendenatal ist der Kreuzweg aus Zirbelkiefer, ein Werk des Grödner Künstlers Vinzenz Mussner. Die 14 Kreuzwegstationen sind unüblich, da die Passion Christi in nicht traditioneller Weise dargestellt ist. Es sind zu sehen: die Einführung der Eucharestie, der Ölberg, der Kuss des Judas, die Verurteilung Jesu, die Geißelung, Jesus, der das Kreuz trägt, Simon von Zyrene, der Jesus hilft, das Kreuz zu tragen, Jesus, der die Frauen von Jerusalem tadelt, Jesus mit ergriffenem Herzen, Jesus ans Kreuz genagelt, die Kreuzigung, Jesus, der an der Seite mit der Lanze durchstochen wird, die Kreuzabnahme und die Auferstehung. Am Ambo, das derselbe Künstler geschaffen hat, finden sich die Symbole der Evangelisten mit der Aufschrift "ascoltatelo" (hört auf ihn), links die zehn Gebote und rechts die Namen der wichtigsten Propheten. Oberhalb der Kantorei befindet sich rechts ein Fresko mit dem hl. David, links die hl. Cäcilia und in der Mitte Gott, der Moses erscheint. Die Orgel stammt aus dem Jahre 1930.

ST. BLASIUS KIRCHE

Im Jahr 1946 erbauten die "Eredi del Giglio" (Erben des Liliums), so bezeichnete Tranquillo Giustina seine Mitbewohner, durch den Pfarrer von Caderzone Don Giuseppe Duchi und vom Dichter Aldo Salvadei angespornt, das Gefallenendenkmal. Der kleine eigenartige Tempel wurde vom Geometer Leone Collini entworfen und befindet sich neben der Kirche. Er trägt die einfache aber markante Inschrift "Caderzone ai suoi caduti" (Caderzone seinen Gefallenen). Die Namen der Gefallenen wurden auf einem geweihten Kelch eingraviert, ein bemerkenswertes Detail, das Zeichen der engen Verbindung mit dem Opfer Jesu Christi ist. In der Mitte des Denkmals trohnt die hölzerne Figur des hl. Julian, dem Kirchenpatron des Dorfes. Die Statue ist eine getreue Nachbildung der Originalstatue, da diese im Juli 1975, am Tag nach dem Kirchtagsfest, gestohlen wurde.

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