Caderzone Terme

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DIE SEEN

Bezaubernde, wilde und unvergessliche Orte… Die Alpenseen San Giuliano, Garzonè und Vacarsa sind wahrhafte, in die Gipfelwelt der Adamello-Gruppe eingebettete Perlen. Die gleichnamigen Almhütten, die kleine Kirche und die San-Giuliano-Hütte sind die bleibenden Zeugen vergangener Zeiten und der Kultur dieser Gegend. Man erreicht sie zu Fuß von "Pozza delle Vacche" ausgehend in Richtung der Almhütte "Malga Campo".

DER SAN-GIULIANO- UND DER GARZONÈ-SEE

Ausgehend von der Almhütte Malga Campo (1734 m ü. d. M.), einem traditionsreichen Gebäude, das auch heute noch für die Almwirtschaft genutzt wird und von dem aus man einen wunderbaren Ausblick auf die Südseite der Presanella-Gruppe hat, schlägt man den Weg ein, der bis zur Almhütte Malga San Giuliano am oberen Waldrand führt. Nach der Almhütte kommt man durch eine dichte Vegetation aus Heidelbeer-, Preiselbeer- und Rhododendronsträuchern nach einem kurzen Abstieg in eine Gletschermulde, in der der San-Giuliano-See und der Garzonè-See nebeneinander liegen. Der Muldenboden ist mit Wiesen und mit Ablagerungen der Gletschermoräne bedeckt. In der Nähe des San-Giuliano-Sees steht wenige Meter neben dem alten Kirchlein die San-Giuliano-Hütte (1960 m), in der man während der Öffnungszeit im Sommer (vom 20. Juni bis 20. September) einkehren und übernachten kann. Die am See liegende Einsiedlerkirche ist dem seit alter Zeit verehrten Hl. Julian aus Kilkien, Krieger und Märtyrer, Schutzpatron gegen Schlangenbisse, geweiht. Sie wurde über eine wahrscheinlich seit 1292 bereits bestehende Kapelle gebaut, früher von einem Einsiedler bewacht und war bekannt für ihre Quelle, deren Wasser Fiebererkrankungen heilen sollte. Vor der Kirche kann man am Seeufer noch die Ruinen der alten Einsiedelei erkennen.

DIE KIRCHE ZUM HL. JULIAN AM BERGE

In besonders regenreichen Zeiten bildet sich am Altar eine glasklare Wasserlache, die aus einer Quelle gespeist wird und die Michel Angelo Mariani 1600 als wunderwirkend bezeichnete, denn Vipern oder andere giftige Tieren sterben, wenn sie nur in ihre Nähe kommen. Der Heilige, der als Schutzpatron gegen Schlangenbisse gilt, ist auf einem alten Bild in der Kapelle mit zwei erstickten Schlangen in der Hand dargestellt. Die Bergbewohner glauben, dass dank seiner Tugend das Wasser, das der Quelle neben der alten Einsiedelei entspringt, für alle Reptilien tödlich sei. Eine Kopie des Bildes wird am Tag des hl. Julians in der Pfarrkirche ausgestellt. Das Kirchengebäude wurde 1488 von den Grafen Lodron renoviert und eine im Widum aufbewahrte Kardinalsbulle gewährt den Gläubigen, die diese Kirche aufsuchen, viele Ablässe. Der Fürstbischof von Trient Carlo Emanuele Madruzzo, der mit den Grafen Bertelli eng befreundet war, hielt sich zwischen 1649 und 1653 im Sommer stets zusammen mit dem Generalvikar Antonio Alfonso Thun in zwei kleinen Holzhäuschen auf und hinterließ der Kapelle eine Silbertasse, ein Messbuch und ein prächtiges, goldbesticktes Gewand, das der Pfarrer heute noch an Ostern, Weihnachten und zum Kirchweihfest trägt. Das derzeitige Gebäude ist 1868 errichtet worden, wie die Inschrift auf dem Stützbalken bezeugt.

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